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Artikel von Mathias Binswanger
Wie die Uni-Ökonomen versagen – die Theorie der Prostitution als Mahnmal. PDF Print E-mail

 


19. Januar 2012

 

Mathias Binswangers Kritik an der Mainstreamökonomie ist der am meisten gelesene Artikel auf Oekonomenstimme.

 

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Führt mehr Einkommen zu mehr Zufriedenheit? – Die Kontroverse um das Easterlin-Paradox. PDF Print E-mail

 


21. Dezember 2011

 

Macht Wirtschaftswachstum die Menschen in einem Land im Durchschnitt zufriedener oder glücklicher? Diese Fragestellung hat inzwischen eine fast 40-jährige Geschichte, die mit einem Artikel des Amerikanischen Ökonomen, Richard Easterlin von der University of Southern California im Jahre 1973 begann.

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«Schwächung des Frankens ist schwierig» - NZZ 19. Juni 2011 PDF Print E-mail


19. Juni 2011

Interview: Gordana Mijuk mit Mathias Binswanger

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«Glücksindex: Glück wird messbar» BILANZ 07/11 13.04.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Macht uns ein Anstieg des Bruttoinlandprodukts happy? Bringt mehr Lohn mehr Lebensfreude? Die Kritik an der gängigen Messung der Wirtschaftsleistung wächst im Ausland. Auch Schweizer Ökonomen regen BIP-Alternativen an.

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«Wertebewusstsein zahlt sich aus» HANDELSZEITUNG 12.05.2010 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Fünf Kapazitäten aus der Werbe- und Unternehmensbranche debattierten in Zürich über Wachstum und Werte in einer vom Markt geprägten Gegenwart.

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«Gold zu Schrott gemacht» © St. Galler Tagblatt, 11. Oktober, 2008; S. 11 PDF Print E-mail

© St. Galler Tagblatt, 11. Oktober, 2008; S. 11

Den Mechanismus der gegenwärtigen Finanzkrise erklärt der Ökonom Mathias Binswanger: Die Nationalbanken haben zu billige Kredite vergeben, mit denen die Banken Schrott produzierten. Den soll der Staat jetzt selbst wieder aufkaufen.

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Das «Bauernopfer» lohnt sich nicht PDF Print E-mail

© BAUERNZEITUNG, 31. Dezember 2008; Seite 3

Es ist politisch absurd, für eine homöopathische Dosis Wachstum und wenig geringere Preise die Schweizer Landwirtschaft durch ein Agrarfreihandelsabkommen aufs Spiel zu setzen.

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«Ausverkauf der Industrie» PDF Print E-mail


© Aargauer Zeitung / MLZ; 02.05.2007; Titelseite

Schweizer Firmen Im Visier von Hedge Funds, Private Equity und Oligarchen

Heimlich jagen ausländische Investoren börsenkotierte Schweizer Firmen. Die MZ geht der Frage nach, ob es zum Ausverkauf der Schweizer Industrie kommt.

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«Lasst uns mit den Schlimmsten rechnen» PDF Print E-mail

 

Weltwoche

© Weltwoche, Ausgabe 46/05

Mehr Entwicklungshilfe hilft: den Regierenden, die Zeit nach ihrer Herrschaft glänzend zu gestalten. Das Volk bleibt arm dran. Wie macht man Gutgemeintes besser?

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«Die Gene guter Schüler» BILANZ 01/12 13.01.2012 PDF Print E-mail

 

Bilanz

 

Wer die Pisa-Studie 2009 richtig interpretiert, kommt zum Schluss: Ständige Schulreformen sind überflüssig.

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«Unsinn aus dem Elfenbeinturm» BILANZ 20/11 04.11.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Schon wieder ging der Nobelpreis für Ökonomie an einen Theoretiker, der sich nicht für Menschen, aber sehr für Modelle interessiert.

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«Juristische Lausbuben» BILANZ 18/11 07.10.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Die raffnierten Systeme der Banken, Risiken zu messen, sind Mumpitz. Auch schärfere Modelle bringen keine Besserung. Im Gegenteil.

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«Auf schwachem Kurs» BILANZ 16/11 09.09.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Nur wenn die Banken für die Guthaben der Nationalbank Kreditnehmer finden, kann dies den Franken schwächen.

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«Gesunde ­Symbiose» BILANZ 14/11 09.08.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Seit 2005 wurden in der Schweiz 300 000 Stellen geschaffen, der Grossteil davon im staatlichen Sektor. Und das ist gut so.

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«Russische Zustände» BILANZ 12/11 17.06.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Griechenland geht nicht bankrott. Doch die Rettung werden die Südeuropäer teuer bezahlen – mit einem Ausverkauf ins Ausland.

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«Einträgliches Leiden» BILANZ 10/11 20.05.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Der erstarkte Franken verteuert Exporte aus der Schweiz massiv. Und dennoch schreibt das Land Rekordüberschüsse.

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«Mathias Binswanger zur Geldmenge: Inflation bleibt aus» BILANZ 01/11 14.01.2011 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Trotz enormen Stützungsaktionen der Notenbanken zur Überwindung der Finanzkrise bleiben die Geldmengen stabil. Das Inflationsrisiko ist daher gering.

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«Mathias Binswanger zum Yuan: Bruder im Geist» BILANZ 19/10 22.10.2010 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Sowohl China wie die USA haben ein Interesse daran, dass der Yuan ­unterbewertet bleibt. Die USA können sich dadurch weiter verschulden, und China kann weiter in grossem Stil exportieren.

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«Mathias Binswanger zur Finanzkrise: Schlechte Risiken gut verkauft» BILANZ 13/10 02.07.2010 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Die jüngsten Krisen haben eine ähnliche Ursache: Banken liehen an nicht kreditwürdige Kunden Geld aus, weil sie Mittel fanden, die «schlechten Kredite» aus ihren Bilanzen zu entfernen.

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«Mathias Binswanger zum Crash-Zyklus: Die Nächste, Bitte!» BILANZ 09/10 07.05.2010 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Seit den achtziger Jahren wechseln sich Boomphasen und ­Crashs fast ununterbrochen ab. Auch die nächste Blase wird ­sicher von Finanzinnovationen der Banken gefördert werden.

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«Mathias Binswanger zur Konjunktur: Den Konsumenten sei Dank» BILANZ 06/10 26.03.2010 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Die «grosse Wirtschaftskrise» ist ausgeblieben. Seit dem dritten Quartal 2009 nimmt das BIP in der Schweiz wieder zu. Als Stütze in der schwierigen Zeit haben sich die Konsumenten erwiesen.

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«Mathias Binswanger zur Krisenpolitik: Grüsse von Keynes» BILANZ 02/10 29.01.2010 PDF Print E-mail

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Die Schweinegrippe-Impfaktion war ein Konjunkturprogramm, das unter falscher Flagge lief. Es stach durch seine Sinnlosigkeit hervor und stellte nichts mehr als reine Beschäftigungspolitik dar.

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«Mathias Binswanger über Finanzprodukte: Scheinbare Vielfalt» BILANZ 12/09 19.06.2009 PDF Print E-mail

Bilanz

 

Das Angebot an Finanzprodukten ist kaum mehr zu überblicken. Doch es handelt sich um eine Pseudovielfalt. Denn in fast jedem Wertpapier stecken heute die gleichen globalen Grossrisiken.

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«Fünf Gratiszeitungen» PDF Print E-mail

Sonntag SZ
Von Mathias Binswanger

 

Seit längerer Zeit schon werden wir in der Deutschschweiz jeden Werktag mit fünf Gratiszeitungen beglückt, die sich 20Minuten, .ch, News, Cash Daily und Blick am Abend nennen. Ein bisschen viel für ein kleines Land in dem täglich wenig bis nichts Aufregendes geschieht. Dieser Ansicht sind auch die Verleger der Gratisblätter selbst. So meinte Sacha Wigdorovits, der Verleger von .ch in einem kürzlich erschienen Interview, dass der Deutschschweizer Markt nur Raum für 2 bis 3 Gratiszeitungen biete.

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«Perverse Anreize» PDF Print E-mail

Sonntag SZ
Von Mathias Binswanger

In den letzten Jahrzehnten hat es sich in vielen Grossunternehmen eingebürgert, dass Top-Manager bei Gewinnen jeweils die alleinige Verantwortung für das Unternehmensresultat übernahmen und gewaltige Bonuszahlungen kassierten. Bei Verlusten hingegen waren stets die anderen (Mitarbeiter, das wirtschaftliche Umfeld) verantwortlich und deshalb wurde in schlechten Jahren ebenfalls abkassiert. Diese Art der "leistungsgerechten" Entlöhnung erfreute sich demzufolge grosser Beliebtheit und wurde von den betroffenen Managern stets mit Klauen und Zähnen verteidigt. Die Finanzkrise hat nun aber einige dieser "Leistungsträger" in den Senkel gestellt, denn zu offensichtlich sind die Fehlleistungen der betroffenen, zuvor mit Bonuszahlungen überhäuften "Superbanker".

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«Trügerisches Familienglück made in Hollywood» PDF Print E-mail

Sonntag SZ
Von Mathias Binswanger

Kaum ein anderes Glück wird in den aus Hollywood für die ganze Welt produzierten Filmen und Fernsehserien so sehr propagiert, wie das Familienglück. Natürlich nicht das Familienglück von Eltern und Kindern aus Moskau oder Bagdad, sondern dasjenige der Amerikanischen Vorzeigefamilie. Diese wohnt in einem grosszügig ausgestatteten Einfamilienhaus in einem Vorort von New York, Chikago oder LA. Dad ist beruflich erfolgreich und macht täglich sehr verantwortungsvolle und wichtige Arbeit. Deshalb ist er nicht viel zu Hause aber er versichert seiner Frau und den Kindern mit penetranter Häufigkeit, dass er sie liebt. Mum verbringt hingegen den größten Teil des Tages im Auto, um die Kinder von einer Aktivität zur andern zu chauffieren. Sie ist hauptberuflich Chauffeuse, hat dafür aber ein sehr chickes Auto mit viel mehr PS als sie braucht.

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«Vollbeschäftigung dank mittelmässiger Arbeitsproduktivität» PDF Print E-mail

Sonntag SZ
Von Mathias Binswanger

Dividiert man das Bruttoinlandprodukt eines Landes durch die Zahl der Beschäftigten (oder auch die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden) dann erhält man die sogenannte Arbeitsproduktivität. Diese erfreut sich in der wirtschaftspolitischen Diskussion einer grossen Beliebtheit und der Grundtenor lautet: je höher die Arbeitsproduktivität, umso besser. In der Schweiz ist diese Arbeitsproduktivität allerdings im Vergleich zu andern Industrieländern relativ bescheiden, obwohl wir doch als so fleissig gelten. Woran liegt das?

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«Landwirtschaft: Weniger Wohlstand durch mehr Freihandel» PDF Print E-mail

Sonntag SZ
Von Mathias Binswanger

Das vom Bundesrat geplante Agrarfreihandelsabkommen mit der EU bietet eine einmalige Chance, die Zahl der noch existierenden Bauern in der Schweiz erheblich zu dezimieren. Diese sind den Befürwortern des Freihandels nämlich schon lange ein Dorn im Auge. Schweizerinnen und Schweizer sollen gefälligst bei Banken oder in der Pharmaindustrie arbeiten, wo die Wertschöpfung pro Arbeitnehmer etwa das Zehnfache der Wertschöpfung in der Landwirtschaft beträgt. Und wenn man für die Durchsetzung der Freihandelsidee ein paar „Bauernopfer“ bringen muss, dann ist das eben der Preis des Fortschritts. Grosse Ideen in der Weltgeschichte haben schon immer den großzügigen Umgang mit Problemen von Minderheiten erfordert.

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«Das grösste Laster» PDF Print E-mail

Sonntag SZ
Von Mathias Binswanger

Was ist das grösste Laster von Führungspersönlichkeiten in der Schweiz? Ehrgeiz? Neid? Missgunst? Habgier? Hochmut? Masslosigkeit? Geltungssucht? Intoleranz? Überheblichkeit? oder gar sexuelle Ausschweifungen? Nein nichts von alledem. Schweizer Führungspersönlichkeiten stehen als reife, verantwortungsbewusste und edle Menschen über solchen Dingen. Auf die Frage "Was ist ihr grösstes Laster?" im Rahmen der jede Woche erscheinenden Rubrik 33 Fragen in der NZZ executive Beilage lautet die häufigste Antwort: Süssigkeiten! Egal ob Direktor des Bundesamtes für Verkehr, Inhaber einer Personalberatungsfirma, Dozentin an der Fachhoschschule Luzern, Leiterin Wirtschaftspolitik bei Travail Suisse oder Managing Director der Deutschen Bank in London: durch nichts gerät die Schweizer Elite moralisch mehr in Bedrängnis als durch süsse Verführungen. Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings: für Alexandra Wittmann, Finanzchefin Colt Telecom AG stellen Kartoffelchips das grösste Laster dar und für André Diem, Geschäftsführer der Diem Client Partner AG ist es der Rotwein.

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«Leben wir in einem Entwicklungsland?» PDF Print E-mail

Sonntag SZ
Von Mathias Binswanger

Wenn man die Meldungen zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Schweiz über die letzten Jahren anschaut, dann ist man manchmal nicht sicher, ob man sich in einem der reichsten Industrieländer oder einem Entwicklungsland befindet. Auf der einen Seite ist da von einem der weltweit höchsten Bruttonationaleinkommen pro Kopf, einem international führenden Finanzplatz, von international erfolgreichen Konzernen und von enormen Auslandsinvestitionen die Rede. Aber dann gibt es andere Meldungen, die einen Zweifeln lassen, ob wirklich alles mit rechten Dingen zugeht. So sind wir offenbar zu arm, um Geld in die Entwicklung unserer Bergregionen zu investieren. Händeringend versucht man ausländische Investoren davon zu überzeugen, bei uns doch etwas Entwicklungshilfe zu leisten. Und was war man froh, als der Grossinvestor Samih Sawiris aus dem reichen Ägypten sich bereit erklärte, etwas Geld in die arme Schweiz zu stecken, und ein Grossprojekt mit Hotels und Luxuswohungen für Andermatt präsentierte. Ja, man war so dankbar, dass man als Zückerchen für Sawiris sogar gewisse Gesetze (Lex Koller) ausser Kraft setzte, um damit der wirtschaftlichen Entwicklung des Urserentals eine Chance zu geben.

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«Formale Spinnereien» PDF Print E-mail

© BILANZ | 20 | 2009; Seite 98

Bilanz

Die Makroökonomie trägt zur Erklärung der Krise nichts bei. Denn ihre Exponenten beschäftigen sich lieber mit komplizierten formalen Spinnereien als mit der Realität.

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«Ohne Banken keine Blase» PDF Print E-mail

© BILANZ | 16 | 2009; Seite 92

Bilanz

Banken spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung von spekulativen Blasen. Wird das mit Krediten geschaffene Geld für Finanz­anlagen genutzt, gibt es Inflation an den Börsen, und es entstehen Blasen.

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«Wann steigen die Aktienkurse?» PDF Print E-mail

Bilanz

Von Mathias Binswanger

Das Jahr 2008 hat den Aktionären wenig Freude bereitet. Bis Oktober sind die Kurse an allen wichtigen Börsen drastisch eingebrochen und November und Dezember dümpelten sie auf tiefem Niveau vor sich hin. Im Vergleich zu den Höchstständen im Jahre 2007 haben der Swiss Market Index, der Deutsche Aktienindex und auch der Dow Jones mehr als 40 Prozent an Wert eingebüsst. Da würde man natürlich gerne wissen, ob es jetzt endlich zur Trendumkehr kommt und die Kurse wieder steigen, damit die langfristig erwarteten positiven Renditen auch Realität werden.

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«Börse und Realwirtschaft: Gibt es einen Zusammenhang?» PDF Print E-mail

Bilanz

Von Mathias Binswanger

Der Zeithorizont von Investoren an der Börse ist im Allgemeinen nicht sehr langfristig. Auch spekulative Blasen gelten als kurzfristige Phänomene, bei denen sich die Aktienkurse vorübergehend von ihrem Fundamentalwert entfernen, aber dann nach dem Platzen der Blase (so wie jetzt gerade) wieder zu diesem zurückkehren. Langfristig, so denkt man, werden Aktienkurse durch die erwarteten Dividenden der Firmen in den folgenden Jahren bestimmt, die es dann noch richtig (das heisst mit der richtigen Risikoprämie) auf den gegenwärtigen Zeitpunkt abzudiskontieren gilt. Das Problem ist nur, dass man diesen Fundamentalwert nie wirklich angeben kann, da sich Erwartungen überzukünftige Dividenden nicht beobachten lassen.

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«Sind wir in der Liquiditätsfalle?» PDF Print E-mail

Bilanz

Von Mathias Binswanger

Schaut man sich die Bankbilanzen in der Schweiz an, dann kann man feststellen, dass diese im Moment vor Liquidität nur so strotzen. Das Geld auf den Girokonten der Geschäftsbanken bei der Nationalbank (Reserven) ist auf einem Rekordniveau von 76 Milliarden Franken (März 2009). Während die Banken im Normalfall nur wenig mehr Reserven halten, als es durch die Mindestreservenquote vorgeschrieben ist, halten sie mittlerweile etwas die siebenfache Menge. Und das obwohl die Giroguthaben keinen Zins abwerfen und damit eine ziemlich unattraktive Anlage darstellen.

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«Finanzprodukte und Nahrungsmittel: Pseudovielfalt» PDF Print E-mail

Bilanz

Von Mathias Binswanger

Das heutige Angebot an Finanzprodukten ist kaum mehr zu überblicken. Banken und andere Finanzdienstleister offerieren uns eine riesige Palette von Fonds mit Obligationen, Aktien, Rohstoffen, Immobilien und strukturierten Produkten für die unterschiedlichsten Firmen, Branchen und Länder. Wer allerdings glaubte, dass sich dadurch auch die Möglichkeiten zur Risikodiversifizierung verbessert haben, wurde in der letzten Krise schnell eines Besseren belehrt. Egal wo man sein Geld angelegt hatte. Alles ging den Bach runter, und die Frage war nur noch, ob etwas mehr oder etwas weniger.

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Der Publikationswettbewerb in der Forschung: Arroganzen, Ignoranzen, Redundanzen, Leibniz-Institut LIFIS 05. April 2011 PDF Print E-mail

 

In der Universität unserer Tage geht es offensichtlich nur noch beiläufig um Erkenntnisgewinn, selbst wenn in Sonntagsreden so getan wird, als stünde dieses Ziel weiterhin im Vordergrund. Tatsächlich sind aber moderne Universitäten einerseits zu Fundraising-Institutionen mutiert, die es darauf anlegen, möglichst viele Forschungsgelder für sich zu akquirieren. Andererseits sind sie Publikationsfabriken geworden, die versuchen, ihren Publikationsoutput zu maximieren.

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Is there a growth imperative in capitalist economies? a circular flow perspective PDF Print E-mail

Journal of Post Keynesian Economics / Summer 2009, Vol. 31, No. 4 707

This paper postulates the existence of a growth imperative in capitalist economies. The argument is based on a simple circular flow model of a pure credit economy, where production takes time. In this economy, positive growth rates are necessary in the long run in order to enable firms to make profits in the aggregate. If the growth rate falls below a certain positive threshold level, firms will make losses. Under these circumstances, they will go out of business, which moves the whole economy into a downward spiral. According to the model presented, capitalist economies can either grow (at a sufficiently high rate) or shrink if the growth rate falls below the positive threshold level. Therefore, a zero growth economy is not feasible in the long run.

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Wachstum, nachhaltige Entwicklung und subjektives Wohlempfinden PDF Print E-mail

Schweizerische Akademische Gesellschaft für Umweltforschung und Ökologie, GAIA 15/1 (2006): 69 –71 | www.oekom.de/gaia

Wirtschaftswachstum bringt mehr Geld. Wer mehr Geld hat, kann sich Wünsche besser erfüllen. Aber machen ein Sportwagen oder eine Luxusyacht glücklich? Forschungsergebnisse sagen: Nein! Macht uns eine nachhaltige Entwicklung glücklicher?

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Why does income growth fail to make us happier? Searching for the treadmills behind the paradox of happiness PDF Print E-mail

The Journal of Socio-Economics 35 (2006) 366–381

Several recent studies have shown that in developed countries, reported levels of happiness do not increase in line with income levels, and people are experiencing more and more time pressure. Together these findings suggest that people do not maximize happiness—they would be better off if they worked less and had more leisure time. Two treadmill effects behind this paradox of happiness have been described in the literature: the positional treadmill, the hedonic treadmill. In this paper I propose two additional treadmill effects: the multi-option treadmill, and the time-saving treadmill, which both seem to make a significant contribution to the stagnation of happiness.

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Bubbles in Stochastic Economies: Can They Cure Overaccumulation of Capital? PDF Print E-mail

Journal of Economics 84 (2005): S. 179-202

It is well known that bubbles possess the potential to increase economic welfare due to a reduction of capital accumulation in deterministic overlapping generations economies that are in a dynamically inefficient state. However, actual economies are stochastic, where the concept of dynamic efficiency has turned out to be a complex issue. This paper contributes in two ways. First, the model presented in this paper establishes that dynamic inefficiency is not a necessary condition for deterministic bubbles in a stochastic economy. Second, a simulation shows that although bubbles are unable to persist in the stochastic steady state, they can still cure overaccumulation of capital for a time long enough to cover agents relevant time horizon.

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Stock returns and real activity in the G-7 countries: did the relationship change during the 1980s? PDF Print E-mail

The Quarterly Review of Economics and Finance 44 (2004) 237–252

Several empirical studies show that a substantial fraction of the changes in growth rates of real activity can be explained by lagged aggregate stock return variations in the U.S. as well as in other G-7 countries from the 1950s to the 1990s. However, the results presented in Binswanger.[International Review of Economics and Finance 9 (2000) 387] indicate that this traditionally strong relation has disappeared in the U.S. in the early 1980s. This paper shows that a similar breakdown occurred in Canada, Japan and in an aggregate economy consisting of the four European G-7 countries. The results provide evidence in favor of the hypothesis that speculative bubbles during the 1980s and 1990s were an international phenomenon. © 2003 Board of Trustees of the University of Illinois. All rights reserved.

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Time-saving innovations and their impact on energy use: some lessons from a household-production-function approach PDF Print E-mail

Int. J. Energy Technology and Policy, Vol. 2, No. 3, 2004, S. 209-218

This paper highlights a specific aspect of time allocation within households: the impact of time-saving technological progress on time use as well as on energy use for non-productive activities. It shows that, under standard assumptions, time-saving technological progress causes a feedback on time use (a rebound effect). If the feedback is strong, households may not ‘save’ any time at all although they constantly invest in time-saving devices. Moreover, innovations of a time-saving nature tend to have a substantial impact on energy consumption. When the opportunity costs of time (the wage rate) are high and energy prices are low, time-saving innovations are also likely to increase energy consumption.

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How important are fundamentals?—Evidence from a structural VAR model for the stock markets in the US, Japan and Europe PDF Print E-mail

Int. Fin. Markets, Inst. and Money 14 (2004) 185–201

This paper presents a bivariate structural VAR model which includes growth rates of industrial production and stock prices. Analyzing data from 1960 to 1999 we find that real activity shocks only explain a small fraction of the variability in real stock prices in the US, Japan and an aggregate European economy since the early 1980s, while they explain a substantial proportion over the 1960s and 1970s in all areas. The results provide additional evidence for the existence of speculative bubbles over the 1980s and 1990s.

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How do stock prices respond to fundamental shocks? PDF Print E-mail

Finance Research Letters 1 (2004) 90–99

We estimate various structural vector autoregression models for the US in order to assess the importance of fundamental shocks in explaining stock price movements. The results show that models using real activity variables place more weight on fundamental shocks than models using dividends or earnings. However, according to all models fundamental shocks became substantially less important during the period 1982–2002 if compared to 1953–1982.

2004 Elsevier Inc. All rights reserved.

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Technological progress and sustainable development: what about the rebound effect? PDF Print E-mail

Ecological Economics 36 (2001) 119–132

Sustainability concepts that rest on the idea of resource- or energy-efficiency improvements due to technological progress tend to overestimate the potential saving effects because they frequently ignore the behavioral responses evoked by technological improvements. Efficiency improvements also affect the demand for resources and energy, and often an increase in efficiency by 1% will cause a reduction in resource use that is far below 1% or, sometimes, it can even cause an increase in resource use. This phenomenon is commonly labeled the rebound effect, which is well-known among energy economists, but never attracted much attention in ecological economics. The paper starts with the traditional neoclassical analysis of the rebound effect in a partial equilibrium framework that concentrates on the demand of one particular energy service such as mobility or room temperature. It also provides an overview of some of the main empirical studies based on this model that mostly confirm the existence of the rebound effect, but are controversial about its actual importance. However, we have to go beyond the neoclassical single-service model in order to take care of the variety of possible feedback affecting energy use. The paper presents two important expansions of the single-service model in order to show the potential relevance of the rebound effect to ecological economics. First, it is shown that in a multi-services model it proves to be difficult to make general statements about the relevance of the rebound effect. In this case, the overall effect of an increase in energy efficiency on total energy use depends on the on the assumptions about the substitutability between the services considered and the direction of the income effect. Second, the paper also tries to take care of the fact that changes in resource use or energy use are frequently just ‘side-effects’ of other forms of technological progress. Especially technological change of a time-saving nature can have a large influence on energy use as many time-saving devices (for example, faster modes of transport) require an increase in energy consumption that is frequently reinforced by a ‘rebound effect with respect to time’. This effect will be especially strong when wages are high and, at the same time, energy prices are low, as is currently the case in most industrialized countries. Consequently, the paper also provides a strong argument for the introduction of energy taxes.

© 2001 Elsevier Science B.V. All rights reserved.

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Stock market booms and real economic activity: Is this time different? PDF Print E-mail

International Review of Economics and Finance, 9 (2000) 387–415

Since World War II, the United States has experienced two large booms on the stock market. During the first boom, which lasted from the late 1940s to the mid-1960s, stock returns were clearly leading real activity. Moreover, the evidence also suggests the existence of predictable return variations in the discount rate through time as a response to changing business conditions. Therefore, the first boom does not stand out as unusual because previous studies, such as Fama (1990) or Chen (1991), confirm these results for the whole period from the 1950s to the 1980s. But during the current boom, which started in the early 1980s, these results do not hold up any more. Stock returns do not seem to lead real activity and predictable return variations as a response to business conditions cannot be detected.

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Stock returns and real activity: is there still a connection? PDF Print E-mail

Applied Financial Economics, 2000, 10, 379-387

Several studies published in the early 1990s found that a large fraction of stock return variations can be explained by future values of measures of real activity in the United States by using data samples from the 1950s to the 1980s. This paper presents evidence that the relation does not hold up any more during the most recent stock market boom since the early 1980s indicating that stock returns ceased to lead real economic activity. Therefore, the current stock market boom seems to be fundamentally different from the ® rst stock market boom after World War II from the late 1940s to the mid-1960s, when the stock market was clearly leading real activity. A possible explanation of our results is the existence of bubbles or fads which make movements of stock prices more independent from subsequent changes in real activity.

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The Finance Process on a Macroeconomic Level from a Flow Perspective: A New Interpretation of Hoarding PDF Print E-mail

International Review of Financial Analysis, Vol. 6, No. 2,1997, pp. 107-131

The simple circular flow model of money presented in this paper aims to show that the relation between money creation, saving, investment and growth becomes more complex, the more the financial sector is involved in economic activities. If an increasing part of financial funds circulates outside the circular flow of money, which describes the money flows connected to the real activities within the economy, the relation between money creation and real investment but also between money creation and the price level is obscured. These money flows may be interpreted as a new kind of “financial hoarding” which plays a major role in modern credit money economies.

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Wachstum und Umweltbelastung: Findet eine Entkopplung statt? PDF Print E-mail

Herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL Bern, 2005
Umwelt-Materialien Nr. 198 Ökonomie

Umwelt und Wirtschaft sitzen im gleichen Boot. Ohne intakte Umwelt gibt es keinen Wohlstand. Die natürlichen Ressourcen sind eine unverzichtbare Grundlage für die Wirtschaft. Umgekehrt ist eine gesunde Wirtschaft die unerlässliche Voraussetzung für die effektive Umsetzung von Umweltschutzmassnahmen. Dennoch sind wirtschafts- und umweltpolitische Anliegen nicht immer einfach unter einen Hut zu bringen. Vertiefte Kenntnisse der gegenseitigen Wechselwirkungen sind deshalb unverzichtbar. Seit Jahren setzt das BUWAL bei der Ausgestaltung der Umweltpolitik auf Kooperation mit der Wirtschaft und wo immer möglich auf die Nutzung der Marktmechanismen, im Wissen, dass nur so wirksamer und kosteneffizienter Umweltschutz möglich ist.

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