Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Er hielt auch Vorlesungen an der an der Technischen Universität Freiberg in Deutschland, an der Universität Basel in der Schweiz, an der Qingdao Technological University in China und an der Banking University in Saigon. Mathias Binswanger ist Autor einer Reihe von Büchern und publiziert sowohl in Fachzeitschriften als auch in der Presse. Bekannt sind vor allem seine seit langer Zeit erscheinenden Essays in der Weltwoche und seine monatliche Kolumne in Bilanz. Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Makroökonomie, Finanzmarkttheorie, Umweltökonomie sowie in der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Glück und Einkommen. Zu diesem Thema erschien im Jahre 2006 das Buch Die Tretmühlen des Glücks, welches in der Schweiz zum Bestseller wurde. Ebenfalls bekannt ist sein im Jahr 2010 publiziertes Buch "Sinnlose Wettbewerbe- Warum wir immer mehr Unsinn produzieren", welches sich mit den perversen Anreizen von künstlich inszenierten Wettbewerben vor allem in Forschung, Bildung und im Gesundheitswesen beschäftigt. Im März 2015 erscheint sein neuestes Buch "Geld aus dem Nichts – Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen." Gemäss einem Ranking der NZZ des Jahres 2014 gehört Mathias Binswanger zu den 10 einflussreichsten Ökonomen der Schweiz. 

Mathias Binswanger hat weder Kinder noch Haustiere. Er liebt Jazz, Humor, das Reisen in wärmere Gegenden dieser Erde und die Gesellschaft guter Freunde. Er mag weder Fernsehen noch Hintergrundmusik und auch das Schreiben von Forschungsanträgen macht ihm keinen Spass.

Detailierter Lebenslauf

Email: mathias.binswanger at fhnw.ch

Tel. +41 (0)62 957 26 85


Neues Buch

Geld Aus dem Nichts


Die jüngste Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass Banken und ihre Kreditvergabe in heutigen Wirtschaften eine entscheidende Rolle spielen. Wie genau diese Kreditvergabe mit der Geldschöpfung zusammenhängt, ist für viele Menschen allerdings kaum ersichtlich.

Mathias Binswanger schafft in seinem Buch nun endlich Klarheit und erklärt, wie Geld geschaffen wird, welche Bedeutung dieser Prozess in einer modernen Wirtschaft besitzt und welche Probleme er verursacht.

Fundiert und differenziert zeigt er die Banken in ihrer Tätigkeit als Geldproduzenten: Sie leihen nicht Geld aus, welches vorher jemand bei ihnen deponiert hat, sondern sie schaffen neues Geld durch Kreditvergabe. Dank der Fähigkeit der Geldschöpfung ermöglichen Banken so Wachstum, indem Investitionen finanziert werden können, ohne dass vorher gespart wird. Der Autor zeigt aber auch die Schattenseiten des Prozesses: Ein Großteil des von den Banken geschaffenen Geldes wird in einer modernen Wirtschaft für den Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten verwendet, was zu spekulativen Blasen und Finanzkrisen führt.

 

1. Auflage März 2015
ca. 24,99 Euro
2015. 250 Seiten, Hardcover
- Sachbuch -
ISBN 978-3-527-50817-4 - Wiley-VCH, Weinheim
Preis inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten.

 

Neuer Artikel

Die Schweiz hat ein Eritrea-Problem

© Neue Zürcher Zeitung, 21. September 2015

Zwei Möglichkeiten, den Flüchtlingsstrom aus Eritrea zu bremsen: Entweder man trägt dazu bei, das Leben in Eritrea attraktiver zu machen, oder man macht die Flucht in die Schweiz unattraktiver.

Lesen Sie den Artikel bei NZZ

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Neues Interview

Macht uns mehr Wirtschaftswachstum zu glücklicheren Menschen?

© Die Volkswirtschaft, 2. Februar 2015

Eric Scheidegger, Leiter Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft, und Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz, erklären, warum eine Volkswirtschaft Wirtschaftswachstum braucht. Sie diskutieren über die Determinanten von Wirtschaftswachstum. Dabei sind sie sich uneinig, welche Aussagekraft die Arbeitsproduktivität hat.

Lesen Sie das Interview bei dievolkswirtschaft.ch

Lesen Sie das Interview hier.

Neue Kolumne

Warum die Schweiz für Eritreer so attraktiv ist

© BILANZ 28. 9. 2015

Der Strom der eritreischen Flüchtlinge in die Schweiz ist so gross wie nie. Wegen der Anreizstrukturen im hiesigen Asylwesen dürfte er auch nicht kleiner werden – im Gegenteil.

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Neuer TV-Auftritt

Raus aus dem Hamsterrad!

 © SRF, Der Club, Dienstag, 5. Januar 2016, 22:25 Uhr

Permanent rennen viele Menschen im Hamsterrad und sind ferngesteuert, nicht mehr sich selbst. Andere wagen den Ausstieg, eine Umkehr, vielleicht auch einen geächteten Egotrip. Warum gelingt es den einen und warum bleiben andere im Hamsterrad gefangen?

Sehen Sie die Sendung bei SRF

Neuer Radioauftritt

Wozu brauchen wir noch Banken?

© SRF, Sonntag, 26. April 2015, 20:03 Uhr

Zinsen gibts keine mehr, dafür Gebühren. Kredite erhalten wir auch von der Crowd - nicht mehr nur von der Sparkasse. Wozu brauchen wir noch Banken - wozu brauchen die Banken uns Kunden?

Input zeigt, was unsere Banken tun, beleuchtet Alternativen zur traditionellen Bank und Therapien, die unsere Beziehung zu ihnen verbessern kann.

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